Was für Unternehmen bei Überweisungen ins Ausland zu beachten ist

Internationale Zahlungen sind Teil des Zahlungssystems und haben durch die Einführung des Euro den Kauf von Sorten und damit den Außenhandel erheblich erleichtert. Ebenso zeigt die Tatsache, dass rund die Hälfte der deutschen Importe auf das Gebiet der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) fallen und Exporte nicht selten auf andere Kontinente verschifft werden, dass internationale Bezahlungen immer ökonomischer und mit nationalen Zahlungen gleichgesetzt werden.

Der Außenhandel ist jedoch wichtiger denn je. Wichtige europäische Länder gehören nicht zur Europäischen Union und manchmal nicht zu den EWU-Mitgliedstaaten. Dies sind zum Beispiel die benachbarte Schweiz und Touristenziele wie das Vereinigte Königreich und Schweden. Privat- und insbesondere Firmenkunden einer Bank beschränken ihre Aktivitäten nicht nur auf den europäischen Raum. Beispielsweise haben zahlreiche Handelspartner deutscher Unternehmen ihren Hauptsitz in den USA oder befinden sich in dicht besiedelten und wirtschaftlich interessanten asiatischen Ländern.

Das Bedürfnis nach Außenhandel nimmt unter den Bedingungen der wachsenden Bevölkerung, der Wirtschaft, der internationalen Arbeitsteilung und des Konsums stetig zu.

EU-Preisregulierung / EU-Überweisungsstandard

Die Europäische Gemeinschaft hat mit dem Dekret 2560/2001 vom Dezember 2001 („EU-Preisverordnung“), das 2003 in Kraft trat, festgelegt, dass grenzüberschreitende Überweisungen zwischen EU-Mitgliedstaaten denselben Gebühren unterliegen sollten wie Überweisungen in Ländern innerhalb der EU. Diese Regel gilt für Zahlungen in Euro, die 50.000 Euro nicht überschreiten, einschließlich der Internationalen Bankkontonummer (IBAN) und des SWIFT BIC. Im Jahr 2005 sind auch die SES-Länder (Norwegen, Island, Liechtenstein) der EU-Preisregulierung beigetreten, sodass Überweisungen, die die Regulierungsbedingungen erfüllen, ebenfalls als EU-Standardüberweisungen gewertet werden.



Zahlungen von mehr als 12.500 € müssen weiterhin der Bundesbank für die Außenhandelsstatistik gemeldet werden.

International operierende Unternehmen

Die Mitgliedsländer von SEPA sind 28 Mitglieder der Europäischen Union (einschließlich der überseeischen Departements von Frankreich, Guadeloupe, Französisch-Guayana, Martinique, Reunion, Mayotte und St. Pierre und Miquelon, Kanarische Inseln, Exklaven Ceuta und Melilla sowie die portugiesischen Inseln Azoren und Madeira). SEPA umfasst auch die Schweiz, Monaco und San Marino sowie drei weitere Länder des Europäischen Wirtschaftsraums, Island, Liechtenstein und Norwegen. Für Nationen, die nicht dem EWR, die Schweiz, Monaco und San Marino angehören, gilt andererseits die besondere Situation, dass sie zwar an die Bestimmungen der SEPA gebunden sind, jedoch nicht an die EU und die EU-Richtlinien.



SEPA umfasst nicht die britischen Kanalinseln Jersey und Guernsey, die Isle of Man, die dänischen Färöer Inseln und Grönland. Darüber hinaus sind nicht-teilnehmende Länder, die den Euro als Landeswährung verwenden, Kosovo und Montenegro sowie die kleinen Staaten Andorra und Vatikan.



Außerhalb von SEPA gibt es andere Zahlungsmethoden. In den USA werden Zahlungen hauptsächlich mit den drei Zahlungsmitteln Bargeld, Scheck und Kreditkarte abgewickelt. Der Anteil der Scheckzahlungen an allen bargeldlosen Transaktionen ging in den USA von 32 % auf 22,5 % zurück, während der Teil der Debitkartenzahlungen von 26,3 % auf 34,8 % gestiegen ist; der Kreditkartenanteil blieb bei rund 20 %.

SEPA für Unternehmen

Wie wir bereits vorher geschrieben haben, wurde die einheitliche europäische Zahlungsverkehrszone Anfang 2008 Realität. Überweisungen innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten sowie nach Island, Liechtenstein, Norwegen und in die Schweiz und umgekehrt sind so günstig und vor allem ebenso schnell wie interne Überweisungen. Im Rahmen der Einführung dieser einheitlichen europäischen Zahlungszone wurde seit Anfang 2008 die Standard-EU-Überweisung, die für internationale Überweisungen verwendet wurde, durch die sogenannte SEPA-Überweisung ersetzt.



Die Besonderheit der SEPA-Überweisung besteht darin, dass sowohl nationale als auch zwischenstaatliche Überweisungen innerhalb der EU sowie nach Island, Liechtenstein, Norwegen und in die Schweiz und umgekehrt möglich sind. Diese Internationalisierung bedeutete jedoch ebenso, dass die zuvor für Überweisungen verwendeten nationalen Bankkontonummern und Bankleitzahlen durch einheitliche Formate ersetzt werden mussten. Zu diesem Zweck hat ECBS, das Europäische Komitee für Bankenstandards, die IBAN als neue europäische Kontonummer vorgestellt. Anstelle der bisherigen Bankleitzahl trat BIC (Bank Identification Code) in Kraft, der häufig als SWIFT definiert und daher häufig als SWIFT-Code bezeichnet wird.



Um dieses neue System optimal nutzen zu können, mussten alle Unternehmen und Organisationen ihre Kontoinformationen bis Ende 2010 auf IBAN und BIC ändern.

Auslandsüberweisungen

Umgangssprachlich bezeichnet man eine Auslandsüberweisung, wenn bei der Überweisung ins Ausland Geld überwiesen wird. Bei Transfers in Staaten, die nicht zum EWR, also dem Europäischen Wirtschaftsraum, oder zur Europäischen Union (EU) gehören, sind spezielle Unterschiede zu herkömmlichen Überweisungen möglich. Bei internationalen Überweisungen sollte dies berücksichtigt werden.



Überweisung in die Europäische Union oder in die Welt: Die SEPA-Überweisung wird beiBei Überweisungen innerhalb der EU wird bei Überweisungen innerhalb der EU verwendet. Für Überweisungen in andere Länder gelten verschiedene Regeln.



Überweisungsgebühren beider Banken: Bei Nicht-EU-Überweisungen können Gebühren sowohl von der eigenen Hausbank als auch der Bank des Begünstigten in Rechnung gestellt werden.



Wechselkurs: Wenn der Absender Geld in einer anderen Währung überweist, muss er die Wechselkurse berücksichtigen.

Überweisung in außereuropäische Länder

Es gibt verschiedene Regeln für die Überweisung von Geld außerhalb vom SEPA-Raum. Sie benötigen für Überweisungen in außereuropäische Länder, wie bei allen anderen Überweisungen auch, die Empfänger-Bankverbindung.

Was brauche ich?

Im Gegensatz zu SEPA-Überweisungen müssen Sie wählen, in welcher Währung der Geldbetrag transferiert werden soll. Anstelle der BIC des Begünstigten ist die SWIFT-Nummer erforderlich.

Meldepflicht für Auslandsüberweisungen

Wenn Überweisungen in das Ausland 12.500 Euro oder mehr Betragen oder ein Gegenwert in der Fremdwährung der Summe entspricht, sollten Geldtransfers im Rahmen der Außenhandelsberichterstattung gemeldet werden. Dabei geht es um die Meldepflicht im AWV. Die Meldung über die Überweisung erfolgt über ein separates Formular, welches die Bundesbank über die Operation informiert. Seit 2013 wird die Nachricht online zugestellt.



Aus diesem Grund stellen die meisten Banken Devisenerträge oder Auftragsüberweisungen ins Ausland immer bezogen auf die Meldepflicht der AWV bereit. Meldepflicht-Ausnahmen sind Importzahlungen, Exportquittungen und einige kurzfristige Darlehenszahlungen. Die erhobenen Dateninformationen werden ausschließlich zu statistischen Zwecken zur Berechnung der Außenhandelsbilanz der Bundesrepublik erhoben. Steuerrechtlich haben die Meldeinformationen keine Wirkung.

Dauer von Auslandsüberweisungen

Da für SEPA-Überweisungen die sogenannte Eintagesregel gilt, kann nach den EU-Vorschriften eine solche Überweisung nicht mehr als einen Bankarbeitstag in Anspruch nehmen. Verzögert sich die Überweisung dennoch, hat der Kunde einer Bank die Möglichkeit, für jeden Verzugstag Zinsen zu berechnen. Wenn Geld in einer Fremdwährung überwiesen wird, kann der Empfang bis zu vier Tage in Anspruch nehmen, denn die Eintagesregel gilt nur für Überweisungen in Euro.

Tarife für Überweisungen ins Ausland

Seit Einführung der Überweisungen im SEPA-System wird der binneneuropäische Überweisungsverkehr nicht mehr mit Gebühren belastet. Voraussetzung hierfür ist, dass der Betrag in Euro angegeben und an den EWR überwiesen wird.

Wann Gebühren im EWR und in der EU anfallen können

Für höhere Transaktionen können jedoch Abgaben anfallen. Ab einem Betrag von 50.000 Euro kann somit keine Standard-SEPA-Überweisung verwendet werden. Die Bank kann darüber hinaus eine Gebühr erheben, wenn die Überweisungdokumente keine oder unzureichende Informationen enthalten, weshalb das Finanzinstitut mit einem erhöhten Aufwand bei der Verwaltung belastet wird.

Überweisungskosten in nichteuropäische Länder

Wenn Personen Geldmittel auf eine Bankverbindung außerhalb der EWR oder der EU überweisen, müssen sie einen Aufschlag zahlen.

Dieser besteht gewöhnlich aus den folgenden Bestandteilen:



Fremdwährungswechselkurs: Hierbei können Finanzinstitute einen Aufschlag für den Umtausch, bzw. den Kauf und Verkauf von ausländischen Währung erheben. Darüber hinaus kann ein ungünstigerer Wechselkurs während des Transfers zu höheren Gesamtkosten führen.



Provision für die Überweisung: Die Überweisung selbst beinhaltet eine Provision des SWIFT-Systems, die vom Bankhaus abhängig ist. Kommissionen können sowohl von der sendenden als auch von der Empfänger-Bank berechnet werden.



In der Regel werden alle Abgaben für Auslandsüberweisungen von den Bankinstituten eindeutig angegeben, sodass es keine Fehlinformationen entstehen sollten.



Des Weiteren kann eine Überweisungsgebühr in Nicht-EU- oder EWR-Ländern bis zehn Prozent des Überweisungsbetrags betragen. Wenn beispielsweise 1000 Euro überwiesen werden, müssen Verbraucher bis zu 100 Euro pro Überweisung zählen.

Was sind die wichtigsten SEPA-Auswirkungen für Unternehmen?

Unternehmen, die Lastschriften verwenden, wenden ab dem 1. Februar 2014 für neue Verträge die sogenannten SEPA-Mandate an. Bisher erteilte Einzugsermächtigungen wurden gemäß den am 9. Juli 2012 geänderten Allgemeinen Bankbedingungen automatisch in SEPA-Mandate umgewandelt. Darüber hinaus sichert die in die EU-Verordnung eingeführte Nachfolgeregelung die dauerhafte Gültigkeit bestehender Mandate. Unternehmen, deren Kunden zuvor per Bankeinzug bezahlt haben, können daher von der Wiederherstellung von SEPA-Mandaten absehen. Die deutsche Bankenbranche stellte Musterformulare für SEPA-Mandate zur Verfügung, die von Lastschriftgebern für ihre Neukunden verwendet werden können. Die Bedingungen, unter denen Einzugsermächtigungen als SEPA-Einzugsermächtigungen anwendet werden können, sind in der Kundenvereinbarung mit der jeweiligen Bank festgelegt. Um an einem Lastschriftverfahren teilnehmen zu können, muss der Lastschriftantragsteller zusätzlich eine Gläubiger-Identifikationsnummer beantragen. Dies wird im Internet von der Deutschen Bundesbank (www.bundesbank.de) zur Verfügung gestellt.

Was sind die Vorteile für Verbraucher und Unternehmen, die auf SEPA-Produkte umsteigen?

Es gibt gute Gründe für die einheitliche Zone bargeldloser Zahlungen in Euro:



SEPA ist ein weiterer Beitrag zur europäischen Integration. Barzahlungen sind nicht mehr an Landesgrenzen gebunden. Euro-Bargeld ist in vielen EU-Mitgliedstaaten seit vielen Jahren die einheitliche Währung. Infolgedessen muss dieser gemeinsame Weg auch im Bereich des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und der realitätsnahen Zahlungssysteme fortgesetzt werden. Es wäre umstritten, dieselbe Währung grenzüberschreitend zu akzeptieren, aber weiterhin die „nationale Suppe“ in unbaren Saldierungen zuzubereiten. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung von bargeldlosen Zahlungen (Überweisungen und Lastschriften). Die meisten Bezahlungen innerhalb Europas sind unbar.



Verbraucher und Unternehmen können ihre Zahlungen in Euro über ein Konto bei jeder Bank in ganz Europa abwickeln. Für Gesellschaften bieten die Abwicklung des Zahlungsverkehrs, die Straffung der Bankkonten und die Vereinfachung des Liquiditätsmanagements verschiedene Möglichkeiten zur Kostensenkung. Darüber hinaus wird die Auswahl an Zahlungsdienstleistern erheblich erweitert.



Verbraucher und Unternehmen können sich auf ein qualitativ verbessertes Leistungsspektrum verlassen, da Banken und Sparkassen zusätzlich zu den in ihren definierten Basisleistungen, wie der Verwaltung von SEPA-Lastschriftmandaten im Kundenauftrag, möglicherweise zusätzliche kundenorientierte Dienstleistungen auf Basis von SEPA-Regeln anbieten.



Die Aufrechterhaltung einer Vielzahl von Zahlungssystemen in 28 EU-Mitgliedstaaten lähmt nicht nur den Zahlungsverkehr und die weitere Verschmelzung des Binnenmarktes, sondern ist auch unwirtschaftlich. Sobald eine Zahlung die Landesgrenze überschreitet, kann dies allein mit einer SEPA-Überweisung oder einer SEPA-Lastschrift erfolgen. Banken und Sparkassen sollten mit unterschiedlichen Systemen arbeiten. Kontoinhaber müssen für die Überweisung ins Ausland zusätzlich zu ihren internen Bankdaten auch SEPA-Daten angeben.

Auslandsüberweisungen für Unternehmen

Globalisierung auf dem Vormarsch: Finanzgeschäfte beschränken sich lange nicht mehr auf einzelne Länder. Ob Reisende, Geschäftsleute oder Menschen, die ihre Freunde oder Familie im Ausland unterstützen wollen – globale Überweisungen sind weltweit an der Tagesordnung. Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als 18 Milliarden Euro durch Migranten aus Deutschland in ihre jeweiligen Herkunftsländer transferiert.



Transferdienstleister werden gerne eingesetzt, denn sie sind um ein Vielfaches günstiger und schneller als eine normale Hausbank.



Überweisungen in fremder Währung können eine Menge Kosten beinhalten: feste Provisionen und Zinsen für Transaktionen, Prämien beim Umtausch auf dem Devisenmarkt oder Gebühren für Überweisungen auf einer Kredit- oder Debitkarte.



Die besten Transferdienstleister bieten niedrige Gebühren, eine Vielzahl von Zielländern, viele verschiedene Währungen und ein hohes Maß an Sicherheit. Sie sind viel schneller und billiger als beispielsweise eine Hausbank.



Stellen Sie bei der Suche nach einem geeigneten Transferdienstleister sicher, dass dieser auch das gewünschte Zielland in der entsprechenden Währung anbietet. In diesem Fall ist die Höhe der Kosten das wichtigste Auswahlkriterium.

Zusätzliche Gebühren bei fehlende Informationen!

Zusätzliche Gebühren fallen an, wenn der Überweisende keine Angaben zu BIC oder IBAN macht. In diesem Fall kann die Exekutivbank zusätzliche Gebühren in Form von sogenannten Reparaturgebühren erheben. EU-Standardtransfers können in den oben genannten Arten von Verfahren bis zu einem Höchstbetrag von 50.000 Euro durchgeführt werden. Wenn Auslandsüberweisungen über diesen Maximalbetrag hinausgehen, können sie nicht mehr mit einer EU-Standardüberweisung verarbeitet werden. Hierfür gelten andere Regeln, die wiederum mit höheren Kosten verbunden sind. Darüber hinaus ist bei allen Auslandsüberweisungen zu beachten, dass der Absender der Bundesbank für Außenwirtschaftsstatistik Zahlungen von mehr als 12.500 € über ein von der Bank ausgestelltes Zusatzformular mitteilen muss.

€? Glück gehabt!

Gute Nachrichten im Vorfeld: Wer den Euro in andere europäische Länder transferieren will, hat Glück gehabt. Kunden können das Sepa-Verfahren nutzen. Vorteil: Diese Überweisung kann nicht mehr kosten als die interne Überweisung innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EU-Länder plus Island, Liechtenstein und Norwegen). „Aber viele Kunden füllen immer noch Auslandsüberweisungen aus, anstatt eine SEPA-Überweisung zu tätigen.

Auf den Wechselkurs achten

Japanischer Yen, südafrikanischer Rand oder indische Rupie. Wer in ferne Länder Geld überweisen will, sollte sich für eine klassische Auslandsüberweisung entscheiden, egal ob gut oder schlecht. Hier kann jede Bank ihre Gebühren festlegen. Manche Institutionen setzen einen festen Preis fest, manche einen Prozentsatz der Überweisung, manche eine Menge mehr. Was sie oft verbergen: der Wechselkurs der Einrichtungen. Denn viele Banken rechnen den Euro nicht in den Durchschnittskurs des Devisenmarktes um, sondern stellen ihren Kunden ihren eigenen, oftmals schlechtesten Umtauschkurs zur Verfügung. Auch Dezimalzahlen können von Bedeutung sein: Überweist ein Kunde 10.000 Euro zum Wechselkurs von Neuseeland-Dollar für 1,72 nach Neuseeland, erhält der Empfänger 17.200 Neuseeland-Dollar. Beginnt die Bank hingegen bei einem niedrigeren Preis von 1,70, bekommt der Adressat nur 17.000 NZ $. Das wären mindestens 115 Euro weniger.

Informieren Sie sich über ausländischen Gebühren

Bei zwischenstaatlichen Überweisungen können Kunden mit dem Euro abstimmen und wählen – manchmal ist das so schwierig wie in einer Wahlkabine. Für eine Auslandsüberweisung müssen Klienten eines der verfügbaren OUR-, BEN- oder SHA-Zahlungssysteme wählen. Mit OUR bezahlt der Kunde alle Aufwendungen, der Begünstigte kommt für alles bei BEN auf, beide Parteien teilen sich die Kosten mit SHA. Problem: Wer im Ausland für CDs oder Handwerker zahlen möchte, muss einen festen Betrag in Fremdwährung überweisen. Beispielsweise sollten dem ukrainischen CD-Händler genau 300 ukrainische Griwna gutgeschrieben werden. Die Überweisungskosten wird der Händler nicht übernehmen.



Daher sollte der Kunde alle Kosten für die Transaktion akzeptieren und die Option OUR auswählen. Denn hier berechnet die Bank alle Spesen separat. Denken Sie dabei nicht nur an Ihre eigenen Ausgaben, sondern auch an die sogenannten Drittgebühren des empfangenden Finanzinstituts. Einige Banken in Deutschland verlangen hierfür eine einmalige Zahlung, die alle Kosten des begünstigten Bankhauses abdeckt. Einige geben die Ausgaben der empfangenden Bank an die Kunden weiter. Wie dem auch sei, es wird normalerweise teuer. Manchmal fallen sogar 20 Euro an – zusätzlich zu allen anderen Gebühren.

Europäischer Bonus

Polnischer Zloty, bulgarischer Lew, dänische Krone: Selbst in diesen Nicht-Euro-Ländern benutzen viele Menschen anstatt der SEPA-Überweisung die Auslandsüberweisung. Und manchmal bezahlen sie dafür. Denn viele Banken in den neuen europäischen Ländern, die nicht zum Euro gehören, akzeptieren Sepa-Zahlungen. Bisher war dies nur im Euro-Raum möglich, aber viele Banken in Deutschland schweigen sich darüber gern aus: Die meisten ausländischen Bankhäuser rechnen beispielsweise eingehende Euro in polnischen Zloty um. Dies kann insbesondere bei kleinen Überweisungsbeträgen sinnvoll sein, da Sie so üppige Gebühren für eine regelmäßige Überweisung ins Ausland vermeiden können. In jedem Fall sollten Kunden die empfangende Bank fragen, ob und vor allem, zu welchem ​​Preis sie Einzelzahlungen akzeptieren. Einige Banken wandeln eingehende Euros in Gutsherrenart mit einem schlechten Kurse um.

Vergleichen Sie internationale Geldtransferdienste

Dank der modernen Fintech-Technologie können Verbraucher und Unternehmen sicher, einfach, schnell und kostengünstig grenzüberschreitend Geld überweisen. Wir haben es uns zur Aufgabe gestellt, das globale Ökosystem für Geldtransfers fortlaufend zu untersuchen und die besten Anbieter und Dienstleistungen auf dem Gebiet der internationalen Geldüberweisungen zu entdecken. Und wir machen diese Informationen für Benutzer weltweit leicht zugänglich.

Geschäftliche internationale Überweisungen

Ob für die Bezahlung Ihrer Lieferanten, Mitarbeiter oder Partner in Übersee, für die Investition in ein Geschäftsprojekt oder für den schnellen Kauf eines Vermögensgegenstands im Ausland – bei internationalen Geldtransfers kann jedes Detail einen signifikanten Unterschied ausmachen. Einige Dienstleistungen eignen sich besser für die Vertragsabwicklung und der Begleichung geschäftlicher Rechnungen, während andere für abrechnungsbezogene Dienstleistungen bevorzugt werden. Bei der Bestimmung des einfachsten Wegs, Geld für Ihre geschäftlichen Anforderungen ins Ausland zu überweisen, spielen viele Faktoren eine einfache Rolle. Wir stellen hier einige vor.

Western Union

Während die Kosteneffizienz von Western Union Raum für Verbesserungen lässt, können Sie zwischen verschiedenen Überweisungs- und Zahlungsmethoden wählen. Sie können von den Dienstleistungen dieses Unternehmens profitieren, wenn Sie:

  • Geld an einen Ort senden, an dem die andere Partei Bargeld abholen kann
  • Geldmittel an einen Insassen in einer amerikanischen Justizvollzugsanstalt transferieren
  • Geld an eine US-Militärbasis außerhalb der USA senden

Wechselgebühren, die Western Union erhebt, hängen von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören Ihr Wohnort, das Zielland, der Überweisungsbetrag, die Überweisungsmethode und die Zahlungsweise.

Western Union Wechselkurse

Western Union informiert Sie über den Wechselkurs, bevor Sie Ihre Überweisung abschließen. In einigen Fällen kann der Geldwechselkurs je nach gewählter Übertragungsmethode variieren. Mit dem Online-Währungsrechner von Western Union erhalten Sie möglicherweise einen Hinweis auf vorhandene Wechselkurse.

Ria Money Transfer

Ria-Geldtransferdienste sind in 146 Ländern weltweit verfügbar. Während Kunden in den USA online Überweisungen veranlassen können, müssen Sie Ihren Geldtransfer persönlich vornehmen, wenn Sie außerhalb der Vereinigten Staaten wohnen. Der Empfänger kann das überwiesene Geld auf verschiedene Arten erhalten, die je nach Zielland variieren können.

Ria bietet wettbewerbsfähige Wechselkurse, nicht nur im Vergleich zu den meisten Banken, sondern auch bei der Betrachtung der führenden internationalen Geldtransferunternehmen. Das Unternehmen verfolgt eine transparente und leicht verständliche Gebührenstruktur. In einigen Fällen erhebt der Dienstleister keine Überweisungsgebühren.

Details zu Ria

Ist Ria der beste Geldtransferdienstleister, den Sie finden können? Die Antwort auf diese scheinbar einfache Frage hängt von Ihren individuellen Anforderungen ab – dabei ist es wichtig, auf die Feinheiten zu achten.

Unterstützte Währungen und Länder

Derzeit können nur Einwohner der USA die Dienstleistungen von Ria nutzen, um online Geldmittel zu überweisen. Bürger von 146 Ländern in Nordamerika, Südamerika, Europa, Afrika, Asien und Australien können die Dienste dieses Unternehmens jedoch auf unterschiedliche Weise benutzen, um Gelder zu erhalten.

TransferWise

Sie können sich bei TransferWise als Einzelperson oder als Unternehmen registrieren. Der Dienstleister hat Kunden auf allen fünf Kontinenten. Wenn Sie ein Smartphone oder ein Tablet benutzen, können Sie die von diesem Unternehmen bereitgestellte Geldtransfer-App verwenden. Mit TransferWise können Sie Gelder für die legitimsten Zwecke international überweisen. Dazu gehören:

  • Geldmittel an Familie oder Freunde senden
  • Stromrechnungen bezahlen
  • Hypothekenzahlungen vornehmen
  • Studiengebühren bezahlen
  • Zahlungen auf internationale Rechnungen leisten



TransferWise bietet Ihnen die Möglichkeit, Gelder zu erhalten und zu versenden – aus persönlichen und geschäftlichen Gründen. Im Gegensatz zu einigen internationalen Geldtransferunternehmen wird die Abholung von Bargeld nicht als Option angeboten.



Auf einen Blick – TransferWise Money Geldtransfer Dienstleistungen



Um sich bei TransferWise anzumelden, müssen Sie einen einfachen Vorgang ausführen. Sie können Ihre Überweisung auf verschiedene Arten bezahlen, einschließlich per Kreditkarte. Das Unternehmen bietet durchgängig günstige Wechselkurse, wobei es sich vollständig auf den von Reuters bereitgestellten Mittelkurs stützt. Die Gebühr, die Sie für Ihre Überweisung zahlen müssen, ist nominal. Diese kann jedoch je nach Zielland variieren. Das Unternehmen bietet ein hohes Maß an Kundenservice und Support über verschiedene Medien.



Details zu TransferWise

Die meisten Bewertungen von TransferWise zeigen, dass dieses Unternehmen als Peer-to-Peer-Plattform fungiert. Was genau bedeutet das? In einfachen Worten, TransferWise gleicht die von seinen Kunden getätigten Überweisungen miteinander ab. Bedenken Sie Folgendes: Sie möchten Gelder aus Deutschland nach Spanien überweisen. Gleichzeitig möchte jemand aus Spanien einen Transfer nach Deutschland machen. Was TransferWise im Wesentlichen tut, ist die Abstimmung dieser beiden Übertragungen. In diesem Fall wird das von Spanien überwiesene Geld dem anderen Konto in Spanien gutgeschrieben. Das Geld wird auf ein lokales Bankkonto in Deutschland oder Spanien überwiesen, ohne das Land zu verlassen. TransferWise bietet jedoch mehr als das Peer-to-Peer-System.



Die zu zahlende Gebühr hängt von Aspekten wie der Währung, in der Sie bezahlen möchten, dem Zielland und dem Überweisungsbetrag ab. Mit TransferWise können Sie sich aus den meisten Ländern der Welt anmelden. Es betreibt dedizierte Quellen für Einwohner mehrerer Staaten, darunter:

Australien

Brasilien

Kanada

Schweiz

Deutschland

Spanien

Frankreich

Großbritannien

Italien

Japan

Neuseeland

Singapur

Vereinigte Staaten



Unterstützte TransferWise-Peer-to-Peer-Länder

Sie können die Dienste dieses Unternehmens nutzen, um Gelder aus verschiedenen Ländern zu senden und zu empfangen. Peer-to-Peer-Übertragungen werden nicht für alle Staaten unterstützt. Es wird jedoch die Liste der vollständig von Peer-to-Peer unterstützten Länder mit Beispielen wie Australien und Neuseeland weiterhin erweitert.

Azimo Money Transfer

2015 haben die Vereinten Nationen (UN) Azimo als eines der besten Geldtransferunternehmen in Großbritannien und Deutschland ausgezeichnet. Das Unternehmen hat verschiedene Auszeichnungen erhalten, darunter:

  • The Guardian Awards, 2013 – Ausgezeichnet mit der Best Money Saving App
  • PayExpo Awards, 2013 – Ausgezeichnet mit dem Best Startup Award
  • Kalahari Awards, 2016 – Ausgezeichnet mit dem Best Low-Cost Remittance Service Award

Wer kann von Azimo profitieren?

Wenn Sie in Europa leben und Ihre Auslandsüberweisung in einer europäischen Währung bezahlen möchten, verdient Azimo auf jeden Fall Ihre Aufmerksamkeit. Die Tatsache, dass der Zugang zur Azimo-Website in verschiedenen europäischen Sprachen angeboten wird, hilft ebenfalls. Die meisten Azimo-Bewertungen weisen darauf hin, dass Sie dieses Unternehmen verwenden können, um Gelder für geschäftliche Zwecke zu überweisen.

Sie können unter verschiedenen Umständen von Azimo bei der nächsten Auslandsüberweisung profitieren:

  • Sie arbeiten in Europa und möchten Geld in Ihr Heimatland überweisen
  • Sie möchten Immobilien im Ausland kaufen
  • Sie planen, in einem fremden Land zu studieren
  • Sie möchten mit einem Unternehmen zusammenarbeiten, das sich für wohltätige Zwecke einsetzt

Azimo verfügt über zwei operative Zentren – eines in London und eines in Krakau, Polen. Wenn Sie die Wechselkurse, die dieses Unternehmen anbietet, mit denen anderer Dienstleister vergleichen, wissen Sie, dass Sie ein faires Geschäft abschließen. Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern ist die Gebührenstruktur leicht zu verstehen.

Bei dieser Überprüfung von Azimo-Überweisungen wurde das Unternehmen in Bezug auf die Zahlungsmethoden, Überweisungsmethoden, Verarbeitungszeit und Kundenservice mit sehr gut bewertet.

Details zu Azimo

Während mehrere ausländische Geldtransferunternehmen um Ihre Aufmerksamkeit wetteifern, müssen Sie bei der Auswahl eines für Sie am besten geeigneten Unternehmens auf die Feinheiten achten.

Gebühren, Länder und Währungen

Die Abgaben, die Azimo erhebt, sind niedriger als die der meisten Banken für die Abwicklung von Überweisungen ins Ausland. Die zu zahlende Gebühr hängt von Faktoren wie der Währung, in der Sie bezahlen möchten, dem Überweisungsbetrag, der Zahlungsmethode und der Überweisungsmethode ab. Informieren Sie sich über die Gebühren, bevor Sie Ihre Überweisung abschließen.

commentiren
Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.